Thomasgemeinde Mannheim

Evangelische
Thomasgemeinde
Mannheim-Neuostheim und Neuhermsheim

Hauptamtl. Mitarbeiter*Innen

Pfarrer Dr. Christian KönigPfarrer Dr. Christian König

Seit April bin ich, Pfarrer Dr. Christian König, neu als Seelsorger und Pfarrer i.P. in Neuostheim und Neuhermsheim in der Thomasgemeinde und der neu entstehenden Ökumenekirche für Sie da. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen und gemeinsam mit Ihnen Erfahrungen des Glaubens und Lebens zu teilen.

„Thomasgemeinde“ – da klingt bei mir gleich etwas an: Thomas der Zweifler.
Er darf zweifeln. Und Jesus lässt sich von ihm berühren. So beginnt Thomas trotz Zweifel zu glauben: Es ist nicht nur wahr, was er mit den Augen sieht, sondern was er mit dem Herzen glaubt. Darin finde ich mich wieder. Hätte mir jemand als Konfirmand in Hamburg gesagt: „Du wirst einmal Pfarrer“, ich hätte nur den Kopf geschüttelt und gelacht: „Das glaub ich nicht. Warum auch?“ Ich mochte den Konfirmationsunterricht, bin aber nicht kirchlich aufgewachsen, wie das in Hamburg so üblich ist. Nach dem Abitur habe ich Philosophie und Soziologie in Berlin und Hamburg studiert. Und da bin ich merkwürdigen Leuten begegnet, die haben sich getroffen und morgens um acht Uhr Althebräisch gelernt, um Theologie zu studieren. Das fand ich so abwegig und sinnlos. Das wollte ich auch. Und ich merkte: irgendwie gehen die anders miteinander um. Da möchte ich dazugehören.

Und auf einmal war ich mittendrin auch im Philosophie- und Theologiestudium in Hamburg, Wien und Tübingen und im Austausch mit anderen. Endlich konnte ich meine Fragen mit anderen ehrlich teilen und meinen Weg mit Gott im Glauben entdecken. Diese Liebe zum gemeinsamen philosophischen Fragen und theologischen Nachdenken über Gott teile ich mit meiner Frau Katrin, mit der ich derzeit neckaraufwärts in Heidelberg lebe, wo sie als Studienleiterin am Theologischen Studienhaus im Morata-Haus arbeitet. Ich freue mich darauf, mit Ihnen über Ihren Glauben und Ihre Fragen ins Gespräch zu kommen.
Die letzten Jahre habe ich beruflich viele Stunden mit „Thomas“ verbracht, dem großen katholischen Theologen Thomas von Aquin. Nach meiner Promotion und meinem Vikariat in Konstanz habe ich sechs Jahre als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen unterrichtet und Studierende auf ihrem Weg durchs Studium beraten und begleitet. Dabei habe ich in ökumenischer Perspektive über die Versöhnungslehre von Thomas von Aquin geforscht. Mich hat fasziniert, wie er die Versöhnung mit Gott durch Christus als Freundschaftsgeschehen versteht. Deswegen begeistert es mich, dass hier in Mannheim gerade eine Ökumenekirche entsteht. Ich freue mich darauf, als Pfarrer mit Ihnen gemeinsam daran zu bauen, dass sich in dieser Krisenzeit über Konfessionsgrenzen hinweg die Freundschaft miteinander und mit Gott vertiefen kann und wir hier im Quartier etwas Gutes beitragen.
Ich weiß, in der Kirche erwarten uns große Herausforderungen. Als Sportler mag ich aber genau solches Risiko. Als ehemaliger Fußballspieler und Tennistrainer habe ich gelernt: Mit gutem Teamgeist kann scheinbar Unmögliches möglich werden. Und ich liebe als aktiver Freizeitboxer das Bild vom jungen David, der den großen Goliath fällt: The bigger they are, the harder they fall! Echten Teamgeist habe ich dort erlebt, wo man sich gegenseitig aufgebaut, angefeuert und unterstützt hat. Und ob man dann gewonnen oder verloren hat, es gab so schon genug Grund zu feiern. So sehe ich das auch in der Kirche. Und der eigentliche Gewinn ist, im Vertrauen auf Gott im Leben gemeinsam etwas zu riskieren. Denn im Glauben können wir alles, Gewonnenes und auch Verlorenes, miteinander vor Gott teilen. Und da sind wir wieder bei Thomas, dem Jünger, der trotz Zweifel schließlich glaubte, was Jesus ihm und uns zu sagen hat: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Johannes 20,29)

Pfarrer Stefan Scholpp

Pfarrer Stefan Scholpp
Vakanzverwalter

Seit September 2013 bin ich Pfarrer in der damals frisch fusionierten ChristusFriedenGemeinde. Und ich bin es nach wie vor sehr gern.

Nach beruflichen Stationen in Heddesheim, an der Universität Heidelberg und am Predigerseminar Petersstift, in Schwetzingen und in Hockenheim hat mich die Aufgabe gereizt, die Fusion zweier sehr unterschiedlicher Gemeinden voranzubringen, das jeweils Eigene weiter zu entwickeln und neue Gemeinsamkeiten zu definieren. Die imposante Christuskirche prägt nicht nur das Stadtbild der Mannheimer Oststadt, sondern auch das Gemeindeleben stark. Die Friedenskirche, ihre ältere Schwester, findet immer deutlicher zu einer alternativen Anmutung. Beides mitgestalten zu dürfen ist reizvoll.

Vor allem geht es mir um die Menschen. Die Jungen und die Alten. Die Verwurzelten und die Entfremdeten. Die Gläubigen und die Neugierigen. Die Gefühls- und die Kopfmenschen. Sie zu erreichen, in Gottesdiensten und Andachten, an Wegmarken des Lebens, in persönlichen Gesprächen, im Unterricht, in Gruppen und Kreisen oder einfach bei Gelegenheit - und dann aufmerksam zu sein für die individuelle Färbung, die das Evangelium von Jesus Christus in jeder dieser Begegnungen annimmt: darin sehe ich das vornehmste Ziel meiner Aufgabe als Seelsorger.

Seit September 2018 bin ich Vakanzvertreter in der Thomasgemeinde.

 

Julia Tirbach
Pfarrsekretärin

Ich bin gelernte Bürokauffrau und in der ehemaligen UdSSR geboren. Ich kam im Alter von 13 Jahren mit meinen Eltern nach Deutschland. Von Anfang an lebten wir in Mannheim-Rheinau. Als Jugendliche habe ich viel Zeit in Neuostheim verbracht, immer wenn  ich meine Tante und Cousinen besucht habe.  Hier bin ich auch zum ersten Mal Patentante geworden, mein Neffe wurde in der Thomaskirche getauft. Nach der Heirat zog ich mit meinem Mann auf den Lindenhof. Mittlerweile bin ich seit mehr als 20 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Meine Kinder sind in Mannheim-Lindenhof geboren und dort getauft worden. Sie haben den evangelischen Kindergarten besucht. Im Frühjahr 2018 wurde meine Tochter in der Johanniskirche konfirmiert.
Durch eine sehr liebenswerte ehemalige Kollegin bin ich auf diese Stelle aufmerksam geworden. An der Tätigkeit im Pfarrsekretariat interessieren mich die Vielfältigkeit und vor allem die Begegnung mit den Menschen. Ich bin ein lebensfroher, geselliger und hilfsbereiter Mensch. Wichtig für mich ist, dass man den anderen Menschen immer mit Respekt begegnet. 

 

Witali Hinz

Kirchendiener

seit 2005 bei der Thomasgemeinde beschäftigt

verheiratet, 2 Kinder

 

 

 


 

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