Thomasgemeinde Mannheim

Evangelische
Thomasgemeinde
Mannheim-Neuostheim und Neuhermsheim

Umbau St. Pius

Im Mai 2019 konnten wir den ersten Bauabschnitt des Umbaus von St. Pius zur ökumenischen Kirche vollenden: Den Einbau des 5-stimmigen Geläutes, bestehend aus der Glocke von St. Pius, den beiden Glocken der Thomaskirche und zwei neu gegossenen Glocken (Taufglocke und Ökumene-Glocke). Im Oktober 2019 wurden die Geländer an den Podesten und Treppen im Glockenturm erhöht, um sie an die aktuellen Unfallverhütungsvorschriften anzupassen.

Der nächste Schritt ist jetzt der Anbau einer Sakristei auf der Nordseite der Kirche unmittelbar neben dem Glockenturm. Mit dem Anbau wird endlich eine Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Gottesdienstbesucher*innen realisiert, die diesen Namen auch verdient (die kurze Rampe rechts neben dem Haupteingang ist für Rollstühle viel zu steil). Die neue Rampe führt zu einem neuen Nebeneingang, von dessen Vorraum die Sakristei und das neue WC für Menschen mit Behinderung zugänglich ist.

 

Die Planung ist in vollem Gange. Wie Sie dem farbigen Teil des Bildes entnehmen können (das noch nicht den endgültigen Stand darstellt), wird es kleinere Unterschiede zu dem Stand geben, der schon seit geraumer Zeit als Plan im Kirchenraum hängt: Die Rampe wird näher an den Gehweg gerückt; die zusätzlich vorgesehene Treppe entfällt. Diese Lösung wurde in Abstimmung mit den zuständigen Ämtern der Stadt Mannheim entwickelt, weil ein Teil der Bäume bzw. Sträucher auf der Nordseite unter Naturschutz stehen und erhalten bleiben müssen.

Sichtbarer Ausdruck der kommenden Veränderungen ist das freigeräumte Baufeld im Bereich des Sakristei-Anbaus. Dort wurden im März 2020 Erkundungsarbeiten durchgeführt. Unter der späteren Sakristei befindet sich der Öltank der Ölheizung von Kirche und Gemeinderäumen. Dieser wird voraussichtlich im Juli 2020 ausgebaut, anschließend die Heizung von Öl- auf Gasfeuerung umgestellt und die Sakristei im Rohbau erstellt. Diese Arbeiten finden außerhalb des Kirchenraumes statt, sodass weiterhin Gottesdienste möglich sind. Ab dem 5. Oktober 2020 wird die Kirche geschlossen sein, und zwar voraussichtlich für 18 Monate bis März 2022. In dieser Zeit erfolgen der gestalterische und technische Umbau im Inneren und der Einbau der elliptischen Kapelle, die von einer lichtdurchlässigen Glaswand umschlossen wird. Im Bereich der Kirchen-Mittelachse wird es einen transparenten Bereich geben, der beim Eintritt durch den Haupteingang den Blick auf das Kreuz erlaubt.

Parallel zu Planung und Rohbau erarbeitet der Bauausschuss in den nächsten Monaten gemeinsam mit den Architekten des Erzbischöflichen Bauamtes Heidelberg die Details der Innenraumgestaltung.