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Reformationstag 2021

CityKirche Konkordien: Festgottesdienst und Verleihung der Konkordien-Medaille an Hannelore Dänzer

(25.10.2021, Mannheim) Die Evangelische Kirche Mannheim lädt am Sonntag, 31. Oktober um 19 Uhr zum Festgottesdienst in die CityKirche Konkordien ein. Den Gottesdienst mit dem Titel „Milch und Honig“ gestalten Dekan Ralph Hartmann und Pfarrerin Anne Ressel, musikalisch begleitet von der Konkordienkantorei unter Leitung von Heike Kiefner-Jesatko. Im Gottesdienst erhält Hannelore Dänzer, ehemalige Vorsitzende der Stadtsynode, die Konkordien-Medaille als höchste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement, ausgehändigt von Prof. Dr. Ralf Daum, Vorsitzender der Stadtsynode. Stadtrat Raymond Fojkar spricht ein Grußwort der Stadt Mannheim.

Der Reformationstag, der an die Thesen und Forderungen zur Veränderung erinnert, die Martin Luther am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche Wittenberg angeschlagen haben soll, ist ein Tag, der gleichermaßen für Rückbesinnung und Aufbruch steht. Rückbesinnung auf die christlichen Wurzeln der Kirche und Aufbruch in ein zeitgemäßes Kirche-Sein. Der Predigttitel „Milch und Honig“ verweist auf die Verheißungen Gottes angesichts der anstehenden Veränderung.

Konkordien-Medaille für die erste Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche in Mannheim

Gleich nach ihrer kirchlichen Trauung fing es damals an, berichtet Hannelore Dänzer. Der Pfarrer fragte an, ob sie im Kirchenchor mitsingen wolle. Das tat sie. Und tat damit zugleich den ersten Schritt in ein jahrzehntelanges Engagement für ihre Gemeinde, später dann auch für ihre Region und den Stadtkirchenbezirk Mannheim. 2014 wählten die Synodalen Hannelore Dänzer zur Vorsitzenden der Stadtsynode. Damit stand zum ersten Mal eine Frau sechs Jahre lang an der Spitze des höchsten Entscheidungsgremiums der Evangelischen Kirche Mannheim. Seit 32 Jahren engagiert sich Hannelore Dänzer als Kirchenälteste in der Dreieinigkeitsgemeinde, Sandhofen, sechs Jahre lang war sie deren Ältestenkreisvorsitzende, sechs Jahre lang auch Vorsitzende der Region Nord. Auch im Finanz- und Personalausschuss brachte sie sich ein und war zwölf Jahre lang Mitglied des Stadtkirchenrats sowie 26 Jahre lang Synodale. Ein bewegtes Ehrenamt, bei dem sie viele Bereiche des kirchlichen Handelns und Entscheidens mitgestaltete.

Ganz oder gar nicht

Bei der Entscheidung, für den Vorsitz der Synode zu kandidieren, waren für sie zwei Überlegungen leitend: Dass sie sich gefühlt auf einen Halbtagsjob einlasse und dass eine solche verantwortungsvolle Tätigkeit nur in der Haltung „ganz oder gar nicht“ angedacht sein könne. Hannelore Dänzer ist überzeugt davon, dass sich Kirche stets in Themenfeldern bewege, die konkret den Alltag der Menschen berühren. „Kirche ist ein wichtiger Baustein unseres Gemeinwesens hier in Mannheim“ sagt Hannelore Dänzer. In ihre Zeit des Synodenvorsitzes fallen viele große Entwicklungslinien, wie beispielsweise das Zusammenwachsen der Gemeinden in Kooperations-Regionen, der Sanierungsstau im Gebäudewesen, die Entwicklung der diakonischen Sozialstation, die Weiterentwicklung der Ökumene beispielhaft mit dem Ökumenezentrum St. Pius in Neuostheim sowie das Klimaschutzkonzept. Freude habe ihr dabei die Herausforderung und das Arbeiten mit Gleichgesinnten bereitet, sowie auch das Erreichte. Foto: privat (dv)

 

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